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RACHEL ROUZAUD

Variations on E.U. flag n°1-4, 2024

EU-Flagge (Polyester), verschiedene Textilien und Garne

90 x 150 cm (Flaggen Nr. 1 und 3)

300 x 150 cm (Flagge Nr. 2)

300 x 200 cm (zwei Teile, je 300 x 100 cm)

Gestaltet im Rahmen des Projekts „Pop the Vote!“. Das Projekt entstand während des „Pop the Vote!“-Camps in Belgien und wurde Teil aller damit verbundenen Veranstaltungen.

Ziel war es, die Symbole der Europäischen Union am Beispiel der EU-Flagge zu reflektieren. Die Teilnehmenden wurden aufgefordert, Teile ihrer Kleidung oder einen beliebigen anderen Gegenstand beizutragen, der auf die Flagge genäht werden kann. Die beigetragenen Gegenstände waren unterschiedlich: Schnürsenkel, Fäden, Teile von Schals, Einkaufstaschen, Etiketten, Flugtickets usw.

Auf diese Weise sollte bildlich dargestellt werden, was Menschen verbindet, die sich noch nie zuvor begegnet sind, aber alle Teil der Europäischen Union sind. Wenn die Teilnehmenden dies wollten, konnten sie sagen, woher sie kamen, und darauf aufbauend wurde eine Karte mit den Orten erstellt, die die Menschen miteinander verbinden. Rund einhundert Menschen waren an der Schaffung dieses Kunstwerks beteiligt.

Flagge Nr. 2 wurde in der Cité des Électriciens in Bruay-La-Buissière im Rahmen des Festivals „Vacances à Gardincour“ gestaltet.

Flaggen Nr. 3 und 4 wurden, ebenfalls als partizipative Kunstwerke, während des EYE (European Youth Event) 2024 gestaltet, das an der Universität von Bologna in Forlì stattfand. Diese Kunstwerke sind Teil der Kampagne #paintEU der Organisation „One hour for Europe – Italia“ zur Förderung der EU-Werte durch künstlerische Arbeiten.

Flagge Nr. 3: Die Teilnehmenden wurden aufgefordert, mit zwei Sets von Flaggen der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Flagge zu arbeiten. Das Ergebnis ist eine neu zusammengesetzte Flagge, deren Aussehen an eine LGBTQIA+-Flagge oder die Strichcodeflagge des Architekturbüros OMA erinnert. Auf der Rückseite ist weiterhin die EU-Flagge zu sehen.

Flagge Nr. 4: Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden aufgefordert, das heutige Aussehen der EU-Flagge zu reflektieren, sich über die kommende Wahl und darüber auszutauschen, was die Europäische Union für sie bedeutet. Die Teilnehmenden sollten als Vorschlag für eine Neugestaltung der EU-Flagge ein Symbol auf eine blaue Stoffbahn nähen, die farblich an die EU-Flagge erinnerte. Das Nähen wurde als Technik gewählt, da es für die große Mehrheit (Kinder, Erwachsene …) zugänglich ist. Die Länge des Rahmens war mit sechs Metern so gewählt, dass die Teilnehmenden ihr Symbol nur in Zweiergruppen (eine Person je Seite) auf die Flagge nähen konnten.